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Posts Tagged ‘Songwriter’

Ach, heute gibt es mal zwei Videovorstellungen von mir. Die Tage bin ich über ein Video des britischen Singer-Songwriters Neil Halstead gestoßen. Dieses ist einfach so traumhaft schön, dass es fast schon eine Schande wäre, es nicht zu teilen.
Bei diesem Song hört man unweigerlich den Einfluss von Nick Drake. Dieses markante Gitarrenspiel, die Stimmung und die Melancholie, die bedrückender nicht sein kann, aber den Hörer dennoch watteweich einhüllt. Das sind genau die Merkmale, die Nick Drake so besonders gemacht haben, und selbst Neil Halsteads Gesangsstimme gleicht in dieser Aufnahme, trotz einer nicht zu verachtenden Wärme, die der des Altmeisters. Ein Song zum Fallen lassen und Träumen.

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Die amerikanische Singer-Songwriterin Robin Bacior hat am Freitag eine neue EP auf bandcamp veröffentlicht, die dort zudem kostenlos heruntergeladen werden kann, zumindestens bis zum 24.02.2013.

Anfang Dezember habe ich bereits ein wenig über sie geschrieben. Robin Bacior beeindruckt auch auf ihrer neuen EP I Left You, Still In Love durch eine tolle Gesangsstimme und dem wirklich schönen Zusammenspiel aus Gitarre bzw. Piano und Cello. Ihr Folk braucht sich nicht hinter den aktuellen, bekannteren Vertretern des Genres verstecken und man wünscht ihr inständig, dass sie mehr Beachtung erfährt. Vielleicht trage ich ja hiermit ein wenig dazu bei.

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Der schwedische Singer-Songwriter José González konnte schon in den letzten Jahren mit zwei Soloalben und zuletzt mit dem Debut seiner ursprünglichen Band Junip beachtliche Erfolge feiern. Junip gab dem Solokünstler González, dessen Musik stark an der des britischen Singer-Songwriters Nick Drake erinnert, eine weitere Dimension, Dynamik und ja, Popappeal.
In diesem Frühjahr erscheint nun das zweite Junip Album, das schlicht Junip heißen wird, und mit „Line of Fire“ wird die erste Single aus eben diesem Album präsentiert. Eine große Überraschung erwartet den Hörer hier nicht. Vermutlich durch eine Hammondorgel begleitet, begrüßt einem das locker leichte und dennoch treibende Gitarrenspiel González, selbstverständliche darf dabei seine samte Stimme nicht fehlen. Zum Refrain nimmt der Song richtig Fahrt auf und man kommt regelrecht ins Schwelgen.
Ich freue mich regelrecht, diese Band wieder live zu sehen. Es ist zwar noch ein wenig Zeit hin, bis sie Anfang Mai in Hamburg auf der Bühne stehen, aber die Karte hängt schon seit einigen Tagen am Türrahmen.

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Husky ist definitiv eine der Bands, die mir im letzten Jahr so gar nicht aufgefallen sind, dabei sind sie absolut mein Ding! Hier hört man so viele Einflüsse der Singer-Songwriter der 60er/70er Jahre, allen voran Graham Nash und David Crosby. Einfach herrlich!

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Songs des Jahres 2012

Es ist wieder diese Jahreszeit in dem sich die Jahresrückblicke die Hand reichen. Wer wäre ich denn, wenn ich mich diesem Trend einfach verwähren würde? Hier ist also meine Auswahl der Songs des Jahres 2012:

1. Alt-J – Breezeblocks

Müsste ich nur einen einzigen Song wählen, der mich in diesem Jahr ganz besonders begeistert hat, dann ist es definitiv „Breezeblocks“. Dieser gemeine Ohrwurm mutet wie ein toller Liebessong an, dabei geht es aber über die krankhafte Liebe, die lieber tötet als loszulassen. Das Ganze ist verpackt in einen zackigen, abwechslungsreichen und einfach mitreißenden Song, der zum Mitträllern einlädt und dadurch nie wieder aus den Kopf gehen mag! Und ab in die Dauerschleife…

2. Hospitality – 8th Avenue

Die zweite Band, die mich in diesem Jahr so richtig beeindruckt hat, ist Hospitality. Mit ihrem gleichnamigen Debutalbum haben sie ein Paradebeispiel für eingängen IndiePop vorgelegt, der an vielen Ecken Referenzen der tollen Pavement durchblitzen lässt. Dieser Pop ist nicht schmalzig, sondern verdammt lässig und macht einfach nur gute Laune. „8th Avenue“ ist der erste Song auf einer exzellenten Platte, die leider viel zu wenig Beachtung gefunden hat.

3. Lisa Hinnigan – Knots

Und weiter geht es mit der guten Laune. Die bekomme ich immer wieder, wenn ich die Videos von Lisa Hannigan sehe, und ganz besonders bei ihrem Song „Knots“. Da steckt so viel Spaß und Herzblut drin, das reißt einfach mit. Dazu gesellt sich ein einfacher, aber effektiver Beat und ein Gesang der ein wenig wie ein Abzählreim anmutet. Aber es ist auch dieses „Einfache“, das diesen Song glänzen lässt.

4. We Are Augustines – Chapel Song

We Are Augustines habe ich das erste Mal auf dem diesjährigen Hurricane live gesehen. Sie spielten als erste Band früh morgens auf der Hauptbühne, es hatte sich Dauerregen eingestellt und dennoch wollte ich sie unbedingt live sehen, wegen diesem einen Song: „Chapel Song“. Dieser besticht ebenso durch einen recht simplen Beat und einer recht einfachen Gitarrenlinie. Dazu wird eine Geschichte erzählt, die traurig und hoffnungsvoll zugleich ist. Ein Song den man entweder lauthals mitsingt, das Schlagzeug beatboxmäßig nachahmt oder sich beim Nachahmen der Gitarre erwischt. Jedenfalls ist dieser Song ein Hit geworden, und das zu Recht!

5. Django Django – Default

Django Django ist eine Band, die hat eine gewissen Hype erlebt hat, der sich aber komischerweise doch nur sehr eingeschränkt verbreitete. Es wird oft von einer Nähe zu Alt-J geschrieben, da beide Bands ihre Songs am Computer austüftelten, diese aber im Endeffekt doch auf ihre Art sehr handgemacht klingen. Django Django insbesondere könnte bspw. musikalisch so beschrieben werden: Sie klingen wie eine Psychedelic Band aus den 60ern, die mit einer Zeitmaschinen es irgendwie in die Mitte des 21. Jahrhundert geschafft haben und auf der Rückreise im Jahr 2012 hängengeblieben sind. Ihre Musik hypnotisch, modern und vor allem ist sie tanzbar.

6. Lemolo – Letters

Über Lemolo brauche ich eigentlich nicht mehr viele Wort verlieren. „Letters“ ist mein liebster Song auf dem Album und berührt durch eine tiefe Emotionalität und Spielfreude.

7. Dan Mangan – About As Helpful as You Can Get Without Being Any Help At All

Den Singer-Songwriter Dan Mangan habe ich in diesem Jahr ganze drei Mal live gesehen und es war jedes Mal ein Erlebnis. Seine Songs sprechen mir aus dem Herzen und so ist es auch bei „About As Heplful…“. Dieser Song ist reich in seiner Instrumentierung, dazu singt der Herr Mangan mit seiner bärigen Stimme über ein Leben, das es mit einem nicht so gut zu meinen scheint, aber auch dass man es selbst in der Hand hat, daran etwas zu ändern:

Everything’s changing, I almost forgot it
Then I remembered

8. Dear Reader – Monkey

Ähnlich nachdenklich geht es im Song von Dear Reader zu. „Monkey“ handelt von dem Streben, ein perfekter Mensch zu sein, und fragt dann zu recht: „Why would you want to be great anyway?“ Dear Reader haben mit ihrem aktuellen Album wunderschönen Kammerpop vorgelegt. „Monkey“ ist nur einer von vielen sehr guten Songs auf dieser Scheibe. Da heißt es nur: Einen guten Rotwein aufmachen, sich auf der Couch einkuscheln und genießen!

9. Future of the Left – Polymers Are Forever

Future of the Left ist die Nachfolgeband, der walisischen Noise Rock Helden McLusky. Ihr 2012er Album The Plot Against Common Sense ist sehr abwechslungsreich und vor allem LAUT! In diesem Moment vermisst man McLusky auch nicht mehr. „Polymers Are Forever“ war die erste Single dieses Album und besticht durch einen sehr interessanten Songaufbau. So beginnt er sehr kraftvoll mit verzerrter Gitarre, treibenden Bass und dem typischen Gesang von Andy Falkous, bis das Tempo wechselt und der Song sich in einer Art choralen Trance langsam aufschaukelt. Und Hey, dazu gibt es auch noch eine umweltpolitische Aussage.

10. Deerhoof – Breakup Songs

Zu guter Letzt gibt es noch ein ganz besonderes Stück der fabelhaften Band Deerhoof. „Breakup Songs“ ist genau das, was der Name auch vorgibt: Eine Ansammlung von Emotionen, ausgedrückt in kreischenden und quietschenden Gitarren. Dazu kommt der kindliche Kunstgesang von Sängerin Satomi und schon hat sich diese Ausnahmeband wieder in mein Herz gespielt. Dieser Song steht auch für das, in meinen Augen, beste Livekonzert in diesem Jahr. Selten habe ich live so viel Spielfreude und Spaß erlebt, diese Band lebt regelrecht ihre verrückte Musik. Ich bin auch heute noch tief beeindruckt!

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-Leider sehr viel später als geplant, möchte ich hiermit noch diesen kleinen Artikel nachreichen.-

Am 04.12. war es wieder Zeit für einen Abend der Songs&Whispers-Reihe, die vor allem hier im Großraum Bremen unbekannte Künstler und Bands im kleinen Rahmen präsentieren. Das Ganze ist stets kostenlos und wenn man, wie ich, in einer eher kulturell kargen Region wohnt, ist es umso schöner, dass eine solche Institution existiert.

Es spielte Chris Letcher in einem kleinen Kino mitten in Bremerhaven. Ich hatte mich kurz schon einmal vorher informiert, wer denn dieser Herr ist und noch viel wichtiger, welche Art von Musik er macht. Dabei stieß ich auf folgenden Song:

Chris Letcher ist ein Singer/Songwriter aus Südafrika, sein Sound ist reich an vielen Spielereien und Samples. Seine Lieder zeichnen sich durch ein hohes Popappeal aus und man merkt unweigerlich, dass er auch als Film Composer tätig ist. So war es fast schon putzig anzusehen, wie er aufgrund einer Frage aus dem Publikum erklärte, wie er die verschiedenen Samples und Layer aus einem Computerprogramm über ein winziges Keyboard steuern kann und dies auch gleichzeitig demonstrierte. Bei Youtube findet man einen Konzertmitschnitt aus dem letzten Jahr in London. Dieses Video gibt einen schönen Eindruck davon, was den Zuhörer an diesem Dienstag erwartete. Allerdings kam er allein nach Bremerhaven. Die Songs standen dennoch für sich und konnten auch als reine Gitarrensongs mit den oben angesprochenen Spielereien überzeugen.

Es war wieder ein sehr schöner Konzertabend, aber mit einem faden Beigeschmack. Letztlich fanden sich gerade mal knapp 15 Besucher in das Bremerhavener Passagekino ein. Das lag wohl vor allem an der mangelhaften Werbung im Vorfeld und ist weder schön für den Künstler, noch für das Passagekino und den Standort Bremerhaven.

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In den letzten Jahren finde ich immer mehr gefallen an der Musik von Songwriterinnen. Eine leider sehr unbekannte Vertreterin ist Maria Solheim. Die Musik dieser Dame aus dem hohen Norden Norwegens kann als sehr zerbrechlich und zuckersüß bezeichnet werden. Eine Musik die einem Gänsehaut verschafft, wenn man sich darauf einlässt und/oder dabei einfach nur entspannt auf dem Sofa herumlungert.

Ihr 2007er Album Will There Be Spring  kann seit kurzem auch auf Spotify gehört werden. Ich kann es nur empfehlen.

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