Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘dream pop’

Lemolo Poster + CD

Erstanden auf http://lemolomusic.bandcamp.com/

Thx Lemolo!

Werbeanzeigen

Read Full Post »

Heute gibt es (Überraschung!) wieder DreamPop. The Magnetic North ist eine Band um den Multiintrumentalisten Simon Tong, den der ein oder andere vielleicht von The Verve, The Good The Bad And The Queen oder als Ersatzgitarristen von Blur kennt. Mit The Magnectic North präsentiert er einen sehr eingängigen Tripp in verträumten Popwelten. Gerade der Song „Rackwick“ wird durch wunderschönen Harmoniegesang getragen, die Instrumentierung ist reich an Spielereien und läd zum Entdecken ein. Oder einfach nur zum in Ruhe auf der Couch Einkuscheln, während es draußen stürmt.

Read Full Post »

Als ich diesen Song das erste Mal hörte, kamen mir gleich die Assoziationen zu den fabelhaften Stereolab. Und wer letztere kennt, weiß was ich meine. „The Fall“ von Rhye klingt wie eine sanfte Sommerbriese, vereint 60s Flair und tolle Streicher mit heutigen Popstrukturen. Irgendwie werde ich immer anfälliger für diesen DreamPop. Ich finde es super!

-EDIT- P.S. Der erste Song der Band ist ebenfalls sehr empfehlenswert. Hier der Link zu dem nicht wirklich jugendfreien Video zu „Open“. Aber was heißt das schon, angesichts des Nachmittagsprogramms im deutschen Privatfernsehen?

Read Full Post »

Lemolo – Letters

Für mich wohl der beste und auch einprägsamste Song auf dem Album von Lemolo ist definitiv „Letters“. Zu diesem Song gibt es nun seit Freitag ein offizielles Musikvideo zu bestaunen. Neben den Klängen dieses verträumt schönen Songs zeigt das Video die Reise der beiden von ihrer Heimatstadt zu einem Konzert. Von den Vorbereitung, dem Packen des Autos (Tetris ist nichts dagegen.), der Fahrt, bis hin zum Soundcheck und dem Auftritt selbst, wird alles in wunderschönen Bildern wiedergegeben. Ich kann diese Band nicht oft genug empfehlen!

Read Full Post »

Diese Episode der Videoschau soll im Lichte meiner kommenden Konzertbesuche stehen. Den Start macht Maike Rosa Vogel, deutsche Singer/Songwriterin aus Berlin. Vor ein paar Wochen bin ich bei radioeins auf ein Interview mit ihr gestoßen, dass mich aufhören lies. So war sie Background Sängerin bei Get Well Soon und ihre Soloaktivitäten werden durch Sven Regener (vor allem bekannt durch die wunderbaren Element of Crime) tatkräftig unterstützt. Der Einfluss vom letzteren lässt sich bei dem folgenden Song auch überhaupt nicht abstreiten, er ist auch im Video zu sehen. Der Text weißt den selben spröden Humor auf, wie man ihn von Element of Crime kennt, selbst ihr Stimme klingt fast schon ein wenig versoffen. Ok, das nehme ich zurück, ihre Musik hat dennoch ihren ganz eigenen Charme. Ich bin sehr gespannt auf ihren Auftritt am heutigen Abend.

In der kommende Woche folgt der Auftritt von Gus Black. Diesen Herrn durfte ich bereits zwei Mal sehen, beide Male im wunderbaren Objekt5 in Halle/Saale. Beim ersten Konzert war sein Sound noch um einiges rockiger, bis er dann seine offensichtliche Leidenschaft für Leonard Cohen auch in seine Musik einfließen ließ. Ich kann mich noch zu gut an das zweite Konzert erinnern, bei dem er zwei hübsche Damen als Backgroundsängerinnen dabei hatte, denen die melancholischen Songs anscheinend so ins Blut übergegangen war, dass man sie konstant in den Arm nehmen wollte. Als Zugabe schnappte er sich allein seine Gitarre und begab sich mitten ins Publikum, um dort ohne jegliche Verstärkung seine alten „Hits“ auf akkustische Weise neu zu interpretieren. Ich freue mich schon darauf, ihn nach doch etlichen Jahren wieder live zu sehen.

Die dritten im Bunde sind Wild Nothing. Diese recht junge Band aus den Staaten wird sehr häufig dem mittlerweile wohl recht beliebten Genre des Dream Pop zugerechnet. Ihr Sound erinnert mich persönlich stark an den New Wave Sound der 80er Jahre. The Cure schwingt da schon mit jedem Song mit. Das Album höre ich ganz gern nebenbei. Wie sehr sie mich live mitreißen können, wird sich zeigen.

Und zu guter Letzt noch die aktuelle Single der fabelhaften Deerhoof. Endlich endlich endlich werde ich sie Mitte November mal live sehen. Ich freue mich schon wie ein kleines Kind auf diese außergewöhnliche Band!

Und weil es so schön ist, noch ein älterer Song hinterher:

Read Full Post »

Neuentdeckung: Lemolo

Yeah, der erste Beitrag und es geht gleich in die Vollen. Mit diesem Post möchte ich auf eine kleine Indie Band aus Poulsbo, Washington (bei Seattle) schreiben. Die Band sind: Meagan Grandall (Gitarre, Gesang, Piano) und Kendra Cox (Drums, Piano). Ihr Sound wird gemeinhin als Dream Pop bezeichnet. Auch wenn ich manchmal stutze, wie solche Begriffe/Schubladen zustande kommen, hier trifft der Begriff genau ins Schwarze.

Ich bin vor zwei Monaten bei Youtube über Lemolo gestolpert. Als Abonnent der Posts von KEXP trifft man sehr häufig auf neue Bands und oftmals sehr gute. Da war vor allem dieses hübsche Gesicht im Vorschaubild zu sehen, das mich dazu veranlasste, mir ein Video von Lemolo anzusehen. Und was soll ich sagen, hinter der Schönheit versteckte sich auch eine wahre musikalische Entdeckung. Bei dem Song handelte es sich um „On Again, Off Again“:

Das erste was auffällt, ist die Hingabe mit der beide Musikerinnen agieren. Es imponiert mir, wenn ich Musiker sehe, die ihre Musik in jeder Faser, jeder Bewegung leben.  Gerade Kendra blüht hinter ihrem Schlagzeug richtig auf. Man spührt regelrecht, sie haben Spaß.
Nun aber zur Musik: Dream Pop soll es also sein. Und ja, die Musik von Lemolo ist im Ansatz ruhig und verträumt. Die Stimme von Meagan klingt unaufgeregt und fügt sich wunderbar in die Stimmung des Songs. Da singt sie also über… ja, über was eigentlich?

It’s so on again and off again

Feel it all and get it done
Hear the sound like you know how
Feel it all and let it out
Hear the sound and trust yourself

Das Gefühl des Hin- und Hergerissen seins? Ihre Empfindung von Musik?  Ich kann nur mutmaßen. Die Instrumentierung darf ruhig als puristisch bezeichnet werden. Hier findet sich kein Gramm zuviel, aber auch keines zu wenig. Langsam fressen sich die Melodien in die Gehörgänge des aufmerksamen Hörers, ohne schmalzig zu sein, eher spröde. Daraus nährt sich auch meine Begeisterung für diese Kombo. Wo bei „On Again, Off Again“ noch die Gitarre den Song beherrscht, so dominiert in anderen Songs, wie bspw. dem wunderbaren „Letters“, das Pianospiel das Geschehen. Auch hier fühlt man sich wie in einer Traumwelt versetzt, während Meagan höchstwahrscheinlich über die Schönheit eines Liebesbriefes singt.

Die Schönheit dieser Musik zieht sich durch das ganze Werk von Lemolo, ich kann sie wirklich nur wärmsten Herzens empfehlen. Einen Wehrmutstropfen gibt es aber: Ihr Album The Kaleidoscope ist nicht außerhalb der USA erhältlich. Noch nicht, möchte man hoffen. Die Kritiker scheinen allesamt begeistert, was eigentlich ein gutes Zeichen sein sollte.

Mehr Informationen, Videos und Fotos von und über Lemolo findet ihr auf ihrer Hompage: http://lemolomusic.com/

Zu guter Letzt möchte ich noch einen gesamten Konzertmitschnitt verlinken:

So, nun seit ihr gefragt. Was haltet ihr von dieser Musik? Ich freue mich auf eure Meinungen!

Read Full Post »