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Archive for the ‘Song des Tages’ Category

Noch vollkommen überwältigt und kaputt vom Wochenende, das tolle MELT! Festival hat um 2 Uhr nachts die Pforten geschlossen, trete ich langsam den Heimweg an. Ein oder mehrere Berichte dazu folgen in den nächsten Tagen.

Stattdessen stelle ich heute eine junge Band aus London vor, die dem Post Punk bzw. Noise Rock zugordnet werden können. Einfach mal reinhören!

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Einer der Highlights der Breminale am vergangenen Wochenende waren The Monotrol Kid aus Belgien. Die Jungs um den Singer-Songwriter Erik Van den Broeck spielten vor einem recht übersichtlichen Publikum am letzten Tag des „umsonst und draußen“-Festivals in Bremen, doch die dort Anwesenden waren vom dargebotenen Folk Rock, der weitesgehend auch dem Americana zugeordnet werden darf, stark begeistert. Es sei dabei angemerkt, dass die Band musikalisch und stimmlich schon ein wenig an R.E.M. erinnert. Noch in diesem Jahr soll das zweite Album My Talk My Song erscheinen. Der hier ausgesuchte Song „Tuscan Moon“ entstammt der Vorab-EP The Merchant und verdeutlicht, welche musikalische Richtung beim neuen Album eingeschlagen wird. Sehr zu empfehlen ist aber auch das Debut What About The Finches, das noch als verträumtes, reines Singer-Songwriter-Album daher kam.

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Suuns – 2020

Ich prophezeie hiermit, dass Suuns das neue große Ding in Sachen leicht experimentellem und tanzbarem Indie, nach Alt-J und Django Django, werden. Ja, die Band aus Montreal existiert schon ein paar Jahre, aber so richtig Beachtung finden sie erst jetzt mit ihrem zweiten Album Images Du Futur, das in diesem Jahr erschienen ist.
„2020“ ist so ein Song, der mich sofort gefangen hat. Hyptnotisierend, monoton, stampfend. Wer kann dabei seine Beine im Zaum halten?

P.S. Übrigengs, auch Suuns sind auf dem Haldern Pop Festival 2013 vertreten. Dieses Festival wird so phänomenal!

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Es sind keine zwei Monate mehr bis das Haldern Pop Festival startet. Dieses Festival besticht durch eine überschaubare Besucherzahl und eine besonders relaxten Atmosphäre. Ein Paradies für Indie-Freaks, die es gerne etwas ruhiger mögen, und das spiegelt sich auch im LineUp wieder. Eine der Bands, die aus dieser „ruhigen Masse“ heraussticht ist Metz aus Toronto, Kanada. Ihr Markenzeichen ist kraftstrotzender Noise Rock: laut, kompromisslos, messerscharf und liebevoll in kurze Punksongs verpackt. Ihr Debut ist eine meiner meistgehörten Platten in den letzten Monaten und ich kann den Auftritt der drei Herren anfang August kaum erwarten. Nun denn, so eröffne ich das Wochenende mit „Kopfschmerzen“.

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In stressigen Zeiten gibt es Songs, die wie ein wahre Wohltat wirken können, und „Earthquake“ von This Is The Kit ist genau einer dieser Songs. Die Musik der Band um die Wahl-Pariserin Kate Stables zeichnet sich eigentlich durch feinsten Folk mit starkem Gespür für Melodie und einer geradezu minimalistischer Instrumentierung, die dann doch nach „mehr“ klingt.
In „Earthquake“ herrscht die Monotonie. Der Song wirkt wie ein Rausch, hypnotisierend, durch einen einfach Grundrythmus und ständig wiederkehrenden Akkordfolgen. Dazu singt Kate Stables wie ein einer Trance. Das ganze erinnert an den Psychedelic der 60er Jahre mit einer gewissen Leichtigkeit, die den Song ideal für tatenloses Abhängen, als Einschlaflied oder für einen behutsamen Start in Tag qualifiziert.

P.S. In den nächsten Wochen habe ich endlich wieder etwas mehr Luft, dann gibt es auch wieder mehr von mir zu lesen. Da wartet schon einiges in der Schublade.

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Ach, heute gibt es mal zwei Videovorstellungen von mir. Die Tage bin ich über ein Video des britischen Singer-Songwriters Neil Halstead gestoßen. Dieses ist einfach so traumhaft schön, dass es fast schon eine Schande wäre, es nicht zu teilen.
Bei diesem Song hört man unweigerlich den Einfluss von Nick Drake. Dieses markante Gitarrenspiel, die Stimmung und die Melancholie, die bedrückender nicht sein kann, aber den Hörer dennoch watteweich einhüllt. Das sind genau die Merkmale, die Nick Drake so besonders gemacht haben, und selbst Neil Halsteads Gesangsstimme gleicht in dieser Aufnahme, trotz einer nicht zu verachtenden Wärme, die der des Altmeisters. Ein Song zum Fallen lassen und Träumen.

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Lucy Rose ist eine der Künstlerinnen, deren Musik beim initialen Hören als unscheinbar, gar beliebig wirkt. Doch wenn man ihr die Chance lässt merkt man ganz unweigerlich, dass diese Melodien nicht mehr so schnell aus dem Kopf verschwinden wollen, sobald sie einmal dort angekommen sind. Die junge Britin nennt Joni Mitchell ihr großes Vorbild und das merkt man auch ihrer Musik an. Hier steht ganz klar das Songwriting im Vordergrund, dazu gesellt sich ein ausgeprägter Spürsinn für Folk und Pop, der Tradition mit Moderne verschmelzen lässt. Lucy Rose braucht sich ganz sicher nicht hinter den jungen, männlichen Vertreter der Zunft verstecken, die in letzter Zeit so in aller Munde sind.

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