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Archive for the ‘Musik’ Category

Eine meiner liebsten Bands, die mich nun auch schon sehr lange begleitet, British Sea Power, hat Anfang dieser Woche ihr sechstes Studioalbum „Let The Dancers Inherit The Party“ für den 31. März 2017 angekündigt und lieferte gleich die erste Singleauskopplung in Form von „Bad Bohemian“ mit. Der neue Song überrascht zwar nicht mit verrückten, neuen Ideen, die Band bleibt sich und ihrem Sound im Grunde sehr treu, aber diese Melodie hat sich in den lezten drei Tagen schon ziemlich tief in meinen Gehörgang gegraben. Ich freue mich jedenfalls schon riesig auf das neue Album und hoffe inständig, dass British Sea in diesem Jahr auch wieder live nach Deutschland kommen.

 

P.S. Ich tu mal so, als wenn ich nicht 3 Jahre nicht mehr da gewesen bin. Ich versuche demnächst immer wieder mal neue Sachen hochzuladen.

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Im Januar erscheint das neue Album Water Dreams der wunderbaren Robin Bacior. Auf Bandcamp lässt sich bereits ein Song davon hören und das Album vorbestellen. Unbedingt reinhören!

https://robinbacior.bandcamp.com/

Vor zwei Jahren hatte ich bereits über Robin Bacior berichtet: https://beatboard.wordpress.com/2012/12/04/neuentdeckung-robin-bacior/

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British Sea Power haben mit From The Sea To The Land Beyond einen tollen Soundtrack zur gleichnamigen BBC Dokumentation veröffentlicht. Darauf finden sich allerhand bekannte Songs der Band, die extra für diesen Soundtrack neu arrangiert wurden. Die starken Melodien sind geblieben, die Instrumentierung ist jedoch ruhig, reich und ausladend, aber ohne jeglichen Hang zum Kitsch oder Überladenen. Eine lange musikalische Reise, die zum Träumen einläd. Empfehlung!

Außerdem: Zum Album (die DoppelLP übrigens in schönem, transparenten Seegrün) gibt es gleich die DVD mit der Doku dazu.

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We are Coldplay.

We have changed alot in the last few years.

My marriage to Gwyneth Paltrow has made me angrier than I once was.

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Heute Abend geht es nach Hamburg zum Reeperbahn Festival. Bei meiner zugegeben sehr kurzfristigen Planung für den heutigen Abend blieb ich prompt bei dem kanadischen Singer-Songwriter Will Whitwham hängen, der sich Lake Forest nennt. „Autumn Skies“ klingt genauso wie der Titel es vermuten mag, leicht melancholisch Gitarrenfolk in Anlehnung von Nick Drake und co., dazu läuft im Kopf ein Film ab, voller Eindrücke einer Natur die sich in dezenten Farben kleidet und dem Drang sich an ein warmes Getränk zu klammern. Lake Forest scheint eine perfekter Soundtrack dazu zu sein.

Wer den Herrn Whitwham ebenso wie ich heute live sehen möchte, findet sich 19:30 am Hamburger Spielbudenplatz (genauer: Paddyworld) ein.

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Schlagzeug.
Gitarre.
Melodie.
Harmoniegesang.
Krach.

Yo La Tengo!

Ungeduldiges Warten.
12.11.2013
Grünspan.
Hamburg.
Vorfreude.
Hach.

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Ich ja wetten können, dass es sich bei den Parquet Courts um eine britische Band handelt, so typisch britisch ist ihr Sound. Man könnte gar meinen, sie haben mindestens ihr halbes Leben mit The Clash hören verbracht. Die Musik der Jungs aus Brooklyn, New York klingt jedenfalls geradlinig, dreckig und, was sie in meinen Augen besonders attraktiv macht, live kommt eine ordentliche Portion Krach dazu.

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Gestern kam die offizielle Nachricht auf Facebook: The Kabeedies sind tot, es lebe Keep Up

Heute folgte gleich das Video zur ersten Single „Ah Tonight“. Nachdem Sängerin und Mittelpunkt der Band, Katie Allard, The Kabeedies im Juli des letzten Jahres verlassen hatte, haben sich die drei verbleibenden Jungs, Evan Jones, Rory Hill und Francis Bell, mit Christian Daniels keinen Ersatz, sondern eher eine Verstärkung besorgt. Ende Mai konnte ich die vier Jungs noch unter dem alten Namen live erleben. Klar, vermisste man im ersten Moment die kleine quirliche Katie, aber ihren Gesang übernahm größtenteils Basssist Roary und der machte seine Sache sogar ziemlich gut. Es wurden auch wenige neue Songs präsentiert. Jedenfalls fiel schon dort auf, dass ihre Musik vom 50s-angehauchten, leichten Indie Pop mehr in Richtung Gitarrenmusik gerückt ist. Und genau da ist auch der Stil von Keep Up anzusiedeln. „Ah Tonight“ ist rockiger als das, was man von The Kabeedies kennt, aber dieser Song verfügt immer noch über diese Leichtigkeit und gewissen Aufforderungsfaktor, der fast jeden zum Tanzen verleitet.

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Es ist nicht das erste Mal, dass ich über die tollen Dead Wolf Club schreibe. Aber hiermit, viel später als geplant, möchte ich das bereits im Februar erschienene, zweite Album dieser NoiseRock Combo aus England vorstellen. Besser spät als nie.
RAR knüpft dort an, wo das Debut Dead Wolf Club aufgehört hatte, doch das zweite Album klingt im Vergleich ein ganzes Stück reifer. Das liegt zum Einen an dem ausgereifteren Songwriting und zum Anderen ist die Produktion deutlich gelungener als noch auf dem Erstlingswerk. Produktionstechnisch ist man immer noch weit entfernt vom Indie-Mainstream und das ist auch gut so. Der kleine Hang zum Unperfekten tut den Songs gut, die sich irgendwo zwischen Wave, Noise Rock und Post Punk, die Band selbst nennt es Dark Punk, bewegen. Von Zeit zu Zeit schimmert auch eine gewisse Poppigkeit durch, wie bspw. bei dem Song „Go“. Der Fokus von Dead Wolf Club liegt aber eindeutig bei den lauteren Tönen, oder besser gesagt dem Wechsel zwischen Laut und Leise. So ist die erste Single, „Strange Letters“, ein wunderbares Beispiel dafür, was den Hörer auf diesem Album erwartet.

Mit diesem Song zeigt sich auch die Stimmung, die dem Hörer, zumindest beim ersten Hören, entgegensspringt. Der Sound ist agressiv! Wut scheint ein treibendes Motiv zu sein. Aber umso mehr man sich auf diese Platte einlässt, hört man auch die anderen Seiten ihrer Musik und findet die Feinheiten hinter dem Krach. So kommt „A vs E“ deutlich relaxter daher und stilistisch irgendwo zwischen Shoegaze und Wave schwingt.

Neben den bereits genannten Titeln, seien noch „Dance To The Conflict“, dass vor allem durch den Wechselgesang zwischen Bassistin Martha und Sänger/Gitarrist John zu gefallen weiß, und der Song „Guerro“, der sich mit schnarrender/m Gitarre/Bass langsam aufbaut und auch durch den Sprechgesang ein klein wenig an Ikara Colt (Kennt die eigentlich noch jemand?) in Slow Motion erinnert, hervorgehoben.

RAR ist rundum gelungen! Ich kann dieses Album nur jedem ans Herz legen, der auch nur ein wenig mit Noise Rock und Post Punk etwas anfangen kann. Sicher wird hier nicht das Rad neu erfunden, aber dafür punktet dieses Werk mit einer wunderbar rauen Produkt, ordentlich Herzblut und vor allem: guten Songs! Kaufen!

Und nun noch zu einem kleinen Anliegen:

Die Band versucht gerade auf PledgeMusic eine neue EP über Crowdfunding zu finanzieren. Die Aktion läuft nur noch bis Mittwoch und wer der oben vorgestellten Musik etwas abgewinnen kann, möchte sich ja vielleicht daran beteiligen und wenn es nur die 5 Pfund Sterling sind, für die man die neuen Songs als Download erhält. Ihr könnt diese junge Band sehr glücklich machen!

http://www.pledgemusic.com/projects/deadwolfclub

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Etwas mysteriös kommt der Name daher: Ry X / Frank Wiedemann present The Howling. Dahinter verstecken sich Ry Cumming, seines Zeichens australischer Singer/Songwriter, und Frank Wiedemann, die eine Hälfte vom Deep-House-Projekt Âme. Und genau diese beiden Welten, Singer-Songwriter und Deep-House, vereinen sich zu dem wunderbaren Song namens „Howling“. Die inoffizielle Hymne des diesjährigen MELT! Festivals zeichnet sich durch einen hypnotischen, entspannten Beat aus, der von dem ebenso entspannten, repetitiven Spiel einer Akustikgitarre begleitet wird und einem Gesang, der fragiler nicht sein könnte. Diese Melange ist ein echter Ohrwurm und für mich vielleicht DER Song des Sommers! Ich ärgere mich förmlich, dass ich diesen Act am MELT!-Festival-Samstag sträflich ignoriert habe!

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