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Archive for März 2013

Noch so eine Band, die ich in einigen Wochen mal live sehen werde: Two Gallants. Ein Freund schwärmt schon seit Jahren von dieser Band, ich bin erst so richtig durch das aktuelle Album The Bloom And The Blight mit ihnen warm geworden. Ihre Musik ist stark vom Blues gekennzeichnetet, mit ordentlich Wumms dahinter. Aber auch die Ballade, oder besser gesagt der Folk Song, kommt bei ihnen nicht zu kurz.
„My Love Won’t Wait“ ist jedoch so ein typischer Blues Song: Herzschmerz, der durch eine herrlich unperfekte Stimme und die ordentlich verzerrte Gitarre perfekt herübergebracht wird. Die Emotionen sind förmlich greifbar und das macht einfach Spaß beim Zuhören und Zusehen. Ein toller Song für einen „tollen“ Frühlingstag!

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Der heutige Song kommt von einer Band, die ich sehr schätze. Seit dem ich sie das erste mal auf dem Hurricane Festival 2002 erleben konnte, habe ich sie über die Jahre hinweg noch etliche Male live gesehen und in der nächsten Woche steht das nächste Mal an. Trail Of Dead, stehen für kompromisslosen Noise Rock aber auch feine Strukturen. Ihr drittes Werk Source Tags & Codes aus dem Jahre 2002 ist ein Meisterwerk aus Melodie, unbändigem Krach und verschnörkelten, verspielten Strukturen, die den Eindruck stärken, ein Konzeptalbum vor sich zu haben. Jeder sollte zumindest ein Mal dieses Album gehört haben.
Das aktuelle Album Lost Songs orientiert sich wieder stärker an die Wurzeln der Band, die ganz klar im Punk/Hardcore Genre mit Shoegaze Einschlag zu finden sind. Der letzte Song der Platte fällt dabei vollkommen aus dem Rahmen, denn dieser ist quasi ein Folk Song. Trail Of Dead haben über die Jahre viel an an ihrem Stil gefeilt. Eines der schönsten Ergebnisse dieses Experimentierens war die EP The Secret Of Elena’s Tomb, auf der man erstmals Folk, gar Countryeskes, hören konnte. Und genau an diese Zeit erinnert mich der Song „Time And Again“. Ein wunderschöner Song, der das wiederkehrende Erlebnis von einem in Liebesdingen glücklosen Menschen erzählt. Melancholisch, aber ohne Kitsch. Treibend und vor allem hervorragend akzentuiert durch das wabernde Spiel der Leadgitarre. Zum Ende hin steigt noch eine zweite Leadgitarre ein, die wie eine Trompete anmutet und den Song einfach in ein sonniges Wohlgefallen auslaufen lässt.

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Tja, da wollte ich letzte Woche nach einer etwas ruhigeren Zeit hier wieder „richtig loslegen“ und schwupps, wollte die Gesundheit nicht mehr mitspielen. Dafür habe ich es heute endlich geschafft, eine About Seite anzulegen und zu füllen. Angeregt durch einen sehr guten Freund, biete ich zudem für alle Spotify Nutzer unter euch die „BeatBoard Spotify Playlist“. Diese beinhaltet fast alle Songs, über die ich bisher geschrieben habe, und sie wird auch in Zukunft noch weiter wachsen. Dem ein oder anderen wird vielleicht auch schon der Link in der Menüleiste aufgefallen sein. Ich freue mich jedenfalls über jeden Abonnenten! Und wenn dieser Service gut angenommen wird, werde ich in Zukunft über kleinere, eventuell themenbezogene PlayLists nachdenken. Bis dahin, wünsche ich viel Spaß beim Hören!

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Thao Nguyen und ihre Band The Get Down Stay Down haben mich mit ihrer Musik über die letzten Wochen echt begeistert! „City“ zeigt nur eine Seite dieser talentierten Dame, die in meinen Ohren den wohl frischesten und vielseitigsten Indie spielt, den ich in den letzten Jahren gehört habe. Man fühlt sich unweigerlich an die Trotzigkeit von Pavement aus den 90er Jahren erinnert.

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Meine Festival Saison beginnt in diesem Jahr in Stade mit dem Hanse Song Festival. Das Wetter hat sich auch schon darauf eingestellt, denn ein echtes Festival kommt einfach nicht ohne Regen aus.

gesichtet am 04.03. an der Feldstraße (U), HH

Stade bietet allerhand Vertreter der deutschen Singer-Songwriter Zunft. Mich persönlich interessieren aber vor allem Kristofer Åström aus Schweden und Caroline Keating aus Kanada. Ersteren habe ich bestimmt schon vier mal live erleben können und es war bisher immer tolles Erlebnis. Der Herr Åström versteht es Melancholie in eine Art Traumlandschaft einzuhüllen, in die man sich, im positiven Sinne, einfach nur fallen lassen kann.

Caroline Keating ist dagegen eine der Newcomerinnen, von der man in naher Zukunft vielleicht noch einiges lesen wird. Ich mag ihre sehr ausdruckstarke Stimme und eine gewisse Jazzigkeit, die in ihren Songs mitschwingt.

Ich stelle mich auf einen schönen Abend ein, der gleichzeitig den Abschluss einer anstrengenden, aber auch sehr ereignisreichen Woche bildet. Demnächst habe ich auch wieder etwas mehr Zeit hier wieder aktiver zu sein. Es fehlen noch einige Konzertberichte der letzten Wochen und auch sonst hat sich schon einiges angesammelt, worüber ich gerne schreiben mag. Bis dahin wünsche ich euch allen ein angenehmes Wochenende!

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In dieser Woche bin ich in meiner Sammlung seit langem wieder auf The Coral gestoßen. Die Jungs aus England verstehen es, modernen Rock mit den Einflüssen aus 60er Jahre Folk und Country, sowie dem ProgRock der 70er Jahre zu verschmelzen. The Invisible Invasion ist in meinen Augen ihr wohl bis dato bestes Werk. Darauf findet sich vor allem der Hit „In the Morning“, aber auch andere Songs verweilen gerne etwas länger im Hinterkopf des Zuhörers, bspw. das Beatles-anmutende „Leaving Today“ und das verstörende „She Sings the Mourning“. Der Song aber, den ich ganz persönlich für überragend auf dieser Platte halte, ist „Arabian Sand“. Ich kenne die genaue Geschichte dieses Songs nicht, aber ich bin sicher nicht ganz verkehrt mit der Annahme, dass dieser Song vom neueren Irak Krieg handelt. Dem Song ist eine gewisse Wut darüber zu entnehmen und eine Anlehnung an die Protestsongs der 60er Jahre ist hier nicht von der Hand zu weisen.
Auf Youtube findet man einen tollen Mitschnitt des Songs bei Later with Jools aus dem Jahre 2005. Dort sieht man ganz deutlich, diese jungen Herren verstehen ihr Handwerk.

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