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Archive for Januar 2013

Wieder möchte ich den radioeins Soundcheck zitieren:

Yo La Tengo haben, was alle wollen und doch nie finden: Einen Weg aus dem Wahnsinn. Wo die Welt zu schnell ist, wird diese Band langsam. Wo das Leben laut wird, sind Yo La Tengo leise. Und: Wo niemand mehr was sagen will, da legen sie erst los. Eine Wohltat.

Fanny Tanck (Journalistin)

Link

Es ist tatsächlich wieder ein richtig tolles Album geworden. Ich muss leider noch ein wenig auf meine bestellte Deluxevariante der LP warten, aber auf Spotify kann man das Album bereits hören. Für alle ohne Spotify gibt es (sicherlich zeitlich beschränkt) einen Stream auf pitchfork.com

-EDIT 18.01.2013- Der Link existiert zwar noch, aber das Album ist nicht mehr hörbar. Dafür habe ich ein paar Songs bei Soundcloud herausgesucht:

 

Spotify:

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Pulp - Melt! Festival 2011

Pulp – Melt! Festival 2011

Pulp ist zurück, zumindest mit der Neuaufnahme einer B-Seite aus dem Jahre 2001. Ja Pulp, diese Britpop Band mit den schrulligen Texten und dem noch viel schrulligeren Frontmann Jarvis Cocker. 2011 habe ich sie als Headliner des Melt! Festivals erleben können und es war definitiv ein Highlight dieses Jahres.

Mit „After You“ haben sie den alten Fans ein tolles Weihnachtsgeschenk 2012 vorgelegt. Diskotauglich kommt der Song daher. Catchy BritPop, der sich auch weiterentwickelt hat. Pulp eben! Da kann gern noch mehr kommen!

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Golden Kanine 2013-01-04

Golden Kanine, Knust HH 2013-01-04

So da bin ich wieder und beginne das neue Jahr gleich mal mit einem kleinen Konzertbericht. Am Freitag hieß es Knust-Jahreseinläuten im Hamburger Knust. Am Mittwoch hatte ich während einer nächtlichen Autofahrt erst erfahren, dass eine schwedische Folkband zwei Tage später im Knust spielen sollte. Der Song im Radio klang definitiv interessant. Zu dem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass ich die Band schon längst live gesehen habe. Aber zu meiner Verteidigung: Der Bandname wurde anscheinend nur beiläufig genannt, mir aufgefallen ist er nämlich nicht. Es handelte sich um die Band Golden Kanine, die 2012 auch auf dem Hurricane Festival spielte. An diesem Abend sollten aber auch noch zwei andere Bands spielen.

Den Abend starteten Halma, eine gealterte Experimentalrockband aus Hamburg, deren Musik man heute wohl nur noch unter Postrock verbuchen kann. Ziemlich belanglos allerdings. Gut, Postrock ist nicht meins, aber im Saal habe ich von so einigen das Wörtchen „Langweilig!“ ausstoßen gehört. Hier eine Kostprobe vom Freitag, wobei der Song sogar ganz ordentlich ist.

Der zweite Act war Fee Reega. Im Vorfeld hatte ich mich schon ein bischen über die Musik des Abends informiert, aber meine Befürchtungen in Sachen dieser „Künstlerin“ wurden sogar noch übertroffen. Man kann Musik als Kunstform auffassen. Man kann diese Kunst auch in verschiedensten Facetten ausüben. Aber ich mag keine Musik, die sooo gekünstelt daher kommt, dass sie schon lächerlich ist. So klingt also der deutsche Musikernachwuchs, wenn er nach dem Kunststudium etwas richtig tolles machen will. Ok, ich habe mich sehr amüsiert, die Stimmakrobatik der Vortragenden war schon recht obskur und die Texte standen dem in nichts nach. Ein älteres Pärchen, dass erst später in die Veranstaltung kam, schien geschockt. Sie blickte mich entsetzt und fragend an: „Singt die schon die ganze Zeit so?“  Meine Anraten, das ganze als Satire aufzufassen, hielt die beiden aber dennoch nicht im Saal. Wer nun wirklich schmerzfrei ist, kann gerne in folgenden Mitschnitt reinhören.

Sehr spät, gegen halb 12, kam dann der Hauptact auf die Bühne: Golden Kanine. Diese Schweden musikalisch richtig einzuordnen ist schwer. Im Grunde Folk, aber da ist noch so viel mehr. Golden Kanine mischen traditionellen Folk mit Elementen aus Indie Rock, Pop und Polka (Kleiner Scherz, aber die Bläser spielen nicht unbedingt eine untergeordnete Rolle.) Ihr Sound wechselt von ruhig melancholisch zu geradeaus mitreißenden Schunkelsongs. Die kleine Bühne des Knust war ganz schön voll, 7 Mann standen auf ihr und spielten ein breites Potpourri an Instrumenten, darunter Akustik- sowie E-Gitarren, Mandoline, Banjo, Trompete, Saxophon, Bass, Xylophon und sogar Melodica. (Manch ehemalige/r Musikschüler/in wird dieses Instrument noch kennen und es in den ewigen Tiefen eines Dachbodens verbuddelt haben.) Das ist definitiv nicht langweilig und die Band wusste auch den Spaß am Musizieren ans Publikum zu übertragen. Sie spielten mehr als eine Stunde eine tolle Mischung aus den zwei bereits erschienenen Alben und etliche „new songs“, die einem doch schon ziemlich bekannt vorkamen, da sie diese bereits auf dem Hurricane zum besten kamen, um dann nach einer sehr kurzen Pause einen Zugabenblock zu starten, der nochmal fast genauso lange lief.

Mein Fazit: Es war ein toller Abend und vor allem ein toller Konzerteinstand ins neue Jahr!

Zu guter letzt, hier noch vier Songs von Golden Kanine am besagten Abend. Und an dieser Stelle: Vielen Dank an den YouTubeUser tent23 für die qualitativ guten Mitschnitte!

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