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Archive for Oktober 2012

Diese Episode der Videoschau soll im Lichte meiner kommenden Konzertbesuche stehen. Den Start macht Maike Rosa Vogel, deutsche Singer/Songwriterin aus Berlin. Vor ein paar Wochen bin ich bei radioeins auf ein Interview mit ihr gestoßen, dass mich aufhören lies. So war sie Background Sängerin bei Get Well Soon und ihre Soloaktivitäten werden durch Sven Regener (vor allem bekannt durch die wunderbaren Element of Crime) tatkräftig unterstützt. Der Einfluss vom letzteren lässt sich bei dem folgenden Song auch überhaupt nicht abstreiten, er ist auch im Video zu sehen. Der Text weißt den selben spröden Humor auf, wie man ihn von Element of Crime kennt, selbst ihr Stimme klingt fast schon ein wenig versoffen. Ok, das nehme ich zurück, ihre Musik hat dennoch ihren ganz eigenen Charme. Ich bin sehr gespannt auf ihren Auftritt am heutigen Abend.

In der kommende Woche folgt der Auftritt von Gus Black. Diesen Herrn durfte ich bereits zwei Mal sehen, beide Male im wunderbaren Objekt5 in Halle/Saale. Beim ersten Konzert war sein Sound noch um einiges rockiger, bis er dann seine offensichtliche Leidenschaft für Leonard Cohen auch in seine Musik einfließen ließ. Ich kann mich noch zu gut an das zweite Konzert erinnern, bei dem er zwei hübsche Damen als Backgroundsängerinnen dabei hatte, denen die melancholischen Songs anscheinend so ins Blut übergegangen war, dass man sie konstant in den Arm nehmen wollte. Als Zugabe schnappte er sich allein seine Gitarre und begab sich mitten ins Publikum, um dort ohne jegliche Verstärkung seine alten „Hits“ auf akkustische Weise neu zu interpretieren. Ich freue mich schon darauf, ihn nach doch etlichen Jahren wieder live zu sehen.

Die dritten im Bunde sind Wild Nothing. Diese recht junge Band aus den Staaten wird sehr häufig dem mittlerweile wohl recht beliebten Genre des Dream Pop zugerechnet. Ihr Sound erinnert mich persönlich stark an den New Wave Sound der 80er Jahre. The Cure schwingt da schon mit jedem Song mit. Das Album höre ich ganz gern nebenbei. Wie sehr sie mich live mitreißen können, wird sich zeigen.

Und zu guter Letzt noch die aktuelle Single der fabelhaften Deerhoof. Endlich endlich endlich werde ich sie Mitte November mal live sehen. Ich freue mich schon wie ein kleines Kind auf diese außergewöhnliche Band!

Und weil es so schön ist, noch ein älterer Song hinterher:

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Es gibt eine neue Single von Dan Mangan. Diesen sympathischen Kanadier habe ich in diesem Jahr schon zwei Mal live gesehen und im Dezember folgt das dritte Mal. Seine Stimme finde ich einfach nur wahnsinnig gut, das Gitarrenspiel vom vom FreeJazz Gitarristen Gordon Grdina tut das Übrige dazu. Daraus entsteht eine sehr dichte Atmosphäre und ein Sound der wohl am ehesten mit dem von Wilco zu vergleichen ist.

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Django Django live

Gerade bin ich über großartige Liveaufnahmen von Django Django gestolpert, einer der wohl wichtigsten Indie Newcomer in diesem Jahr. Django Django mixen 60/70er Jahre Prog-Attitüde mit modernen, elektronischen und vor allem tanzbaren Versätzen. Aber hört selbst:

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Intermezzo

So, ich habe angefangen den versprochenen Artikel zu schreiben. Wenn alles glatt läuft, kommt er morgen online. Damit bis dahin keine all zu große Langeweile aufkommt, gibt es wieder ein paar Videos. Dieses mal von einem Künstler, der es nach sehr lange Zeit auch mal wieder auf meine Playlist geschafft hat: Ron Sexsmith, kanadischer Singer/Songwriter. Man kann seine Musik gut und gerne auch als Pop bezeichnen, nur dass diese Musik wahrscheinlich nie auf deutschen Radiostationen zu hören sein wird (radioeins vom rbb lasse ich mal außen vor), auch wenn sie unbedingt dorthin gehört. Seine Songs sind geprägt von Melancholie, aber auch Hoffnung, und es schwingt immer eine gewisse Leichtigkeit mit, die ich generell in meiner Musik mag und die Melodien auf lange Zeit im Kopf verweilen lässt.

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Videoschau #1

Ich komme diese Woche doch nicht mehr zum Schreiben des geplanten Artikels über meine neue Lieblingsband. Denn die nächsten beiden Tage bin ich auch damit beschäftigt die Messehallen in Essen unsicher zu machen. Bis dahin rufe ich einfach mal die „Videoschau“ *Taadaaa* ins Leben, d.h. ich poste ein paar Videolinks, schreib kurz etwas zu jedem Video und ihr freut euch! *hoffentlich*

Den Anfang macht The Mae Shi – Run to Your Grave. Elektro Noise Rock aus L.A., ich bin eigentlich nur darauf aufmerksam geworden, weil in diesem Video min. zwei Member von HEALTH mit herumtanzen. Der Song stellte sich dann auch noch als sehr Gute-Laune-verbreitend dar. Erstes Reinhören in die Alben haben mich auch neugierig gemacht.

Wer oder was ist eigentlich HEALTH? NOOOOOOOOooooiiiiiiiiiiiiiiIIIIISSsse!

Und zu guter Letzt noch ein Video der formidablen und einfach grandiosen Band Deerhoof. Die Karte für das wohl einzige Deutschland Konzert in diesem Jahr in Berlin habe ich heute bestellt. Nun sehe ich sie endlich auch mal live. Yippie!!!

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Da bin ich doch heute über eine Dokumentation über einen meiner absoluten Lieblingsmusiker gestolpert. Captain Beefheart ist einer der alten Helden, die einen weit größeren Einfluss auf Gegenwartsmusik hat, als man denken mag. Bspw. halte ich die Musik von Tom Waits für stark vom Captain beeinflusst. Er perfektionierte das geordnete Chaos, er war der „böse Zwilling“ von Frank Zappa. Seine Musik ist zeitlos und Songs wie „This is the Day“ (Youtube Link) und „Her Eyes Are A Blue Million Miles“ (Youtube Link) bereiten mir einen wohligen Schauer, wann immer ich sie höre.

Don Van Vliet (so der bürgerliche Name des Captains) ist am 17.12.2010 seiner MS Erkrankung erlegen. Er hatte sich schon seit vielen Jahren aus der Musik zurückgezogen und widmete sich nur noch der Malerei. Seinem Tod wurde vonseiten der Musikpresse kaum Beachtung geschenkt, das hat er nicht verdient! Deshalb möchte ich auch mit diesem Eintrag dazu beitragen, seine Musik dem einen oder anderen näher zu bringen.

Nun wünsche ich viel Spaß mit dieser Dokumentation:

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Bis vor kurzem noch DIE Band des Jahres für mich. Das bedeutet nicht, dass Alt-J schlechter geworden sind, sondern eine andere Band hat sich nun in den Vordergrund gedrängt.

Demnächst mehr zu dieser neuen Band des Jahres 😉

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Neuentdeckung: Lemolo

Yeah, der erste Beitrag und es geht gleich in die Vollen. Mit diesem Post möchte ich auf eine kleine Indie Band aus Poulsbo, Washington (bei Seattle) schreiben. Die Band sind: Meagan Grandall (Gitarre, Gesang, Piano) und Kendra Cox (Drums, Piano). Ihr Sound wird gemeinhin als Dream Pop bezeichnet. Auch wenn ich manchmal stutze, wie solche Begriffe/Schubladen zustande kommen, hier trifft der Begriff genau ins Schwarze.

Ich bin vor zwei Monaten bei Youtube über Lemolo gestolpert. Als Abonnent der Posts von KEXP trifft man sehr häufig auf neue Bands und oftmals sehr gute. Da war vor allem dieses hübsche Gesicht im Vorschaubild zu sehen, das mich dazu veranlasste, mir ein Video von Lemolo anzusehen. Und was soll ich sagen, hinter der Schönheit versteckte sich auch eine wahre musikalische Entdeckung. Bei dem Song handelte es sich um „On Again, Off Again“:

Das erste was auffällt, ist die Hingabe mit der beide Musikerinnen agieren. Es imponiert mir, wenn ich Musiker sehe, die ihre Musik in jeder Faser, jeder Bewegung leben.  Gerade Kendra blüht hinter ihrem Schlagzeug richtig auf. Man spührt regelrecht, sie haben Spaß.
Nun aber zur Musik: Dream Pop soll es also sein. Und ja, die Musik von Lemolo ist im Ansatz ruhig und verträumt. Die Stimme von Meagan klingt unaufgeregt und fügt sich wunderbar in die Stimmung des Songs. Da singt sie also über… ja, über was eigentlich?

It’s so on again and off again

Feel it all and get it done
Hear the sound like you know how
Feel it all and let it out
Hear the sound and trust yourself

Das Gefühl des Hin- und Hergerissen seins? Ihre Empfindung von Musik?  Ich kann nur mutmaßen. Die Instrumentierung darf ruhig als puristisch bezeichnet werden. Hier findet sich kein Gramm zuviel, aber auch keines zu wenig. Langsam fressen sich die Melodien in die Gehörgänge des aufmerksamen Hörers, ohne schmalzig zu sein, eher spröde. Daraus nährt sich auch meine Begeisterung für diese Kombo. Wo bei „On Again, Off Again“ noch die Gitarre den Song beherrscht, so dominiert in anderen Songs, wie bspw. dem wunderbaren „Letters“, das Pianospiel das Geschehen. Auch hier fühlt man sich wie in einer Traumwelt versetzt, während Meagan höchstwahrscheinlich über die Schönheit eines Liebesbriefes singt.

Die Schönheit dieser Musik zieht sich durch das ganze Werk von Lemolo, ich kann sie wirklich nur wärmsten Herzens empfehlen. Einen Wehrmutstropfen gibt es aber: Ihr Album The Kaleidoscope ist nicht außerhalb der USA erhältlich. Noch nicht, möchte man hoffen. Die Kritiker scheinen allesamt begeistert, was eigentlich ein gutes Zeichen sein sollte.

Mehr Informationen, Videos und Fotos von und über Lemolo findet ihr auf ihrer Hompage: http://lemolomusic.com/

Zu guter Letzt möchte ich noch einen gesamten Konzertmitschnitt verlinken:

So, nun seit ihr gefragt. Was haltet ihr von dieser Musik? Ich freue mich auf eure Meinungen!

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Es beginnt…

Hier ist er nun, mein Blog. Die Idee dafür schwirrte schon seit ca. einem Jahr in meinem Kopf umher. Lange Zeit habe ich mich nicht getraut, war mir mir uneins, bei welchem Anbieter ich unterkommen mag und sowieso, war dieses Jahr für mich sehr bewegend.

Nun, was soll dieser Blog?

Dieser Blog soll vordergründig zu meiner Belustigung geführt werden. Ich möchte hier über musikalische Entdeckungen schwadronieren und dabei vor allem auf die Emotionen und Geschichten dahinter eingehen. Ob mir das gelingt, muss sich noch herausstellen. Aber nicht nur die Musik soll hier ein Forum bekommen, sondern auch meine Gedanken zu Brett- und Kartenspielen, die Internationalen Spieletage stehen vor der Tür, und das ein oder andere Rezept soll hier seinen Platz finden.
Ich möchte das dieser Blog wächst, feste Pläne habe ich nicht. In der nächsten Zeit wird es auch noch viel um das Design gehen. Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich die Einträge nicht generell in Englisch schreibe.

Bis dahin. Ich freue mich auf diese Herausforderung und hoffe, dass ich dem ein oder anderen Leser damit Spaß bereite und Interesse an den besprochenen Themen wecken kann.

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